Handys abhören mit trojaner sms

Aktualisiert: Unter bestimmten Voraussetzungen dürfen deutsche Sicherheitsbehörden die Handys von Verdächtigen überwachen. Dabei geht es aber vor allem um eins Berlin — Meist geht es nicht um das Abhören von Gesprächen durch so genannte Staatstrojaner, sondern um die Ortung der Geräte. Moderne Smartphones können mithilfe von Satellitennavigationssystemen ihre eigene Position präzise feststellen. Ermittler haben aber in der Regel keinen Zugriff auf diese Daten, sondern orten die Handys im Funknetz. Der Empfang bewirkt eine Rückmeldung des Telefons bei der Funkzelle.

So sieht der Provider, in welcher Funkzelle das Telefon eingebucht ist und kann diese Information weiterreichen.

So einfach ist es, mit Euro ein fremdes Handy auszuspionieren - VICE

Die Zahlen beim Zoll und dem Bundesnachrichtendienst sind geheim. Dazu gehört die Ortung der Handys. Kommen strengere Alkoholverbote in München und Nürnberg? Oftmals fehle die Dokumentation der Überwachung. Zudem werde die obligatorische Datenlöschung nur unzureichend umgesetzt. Nein, sie können unter bestimmten rechtlichen Voraussetzungen auch feststellen lassen, welche Smartphones zu einem bestimmten Zeitpunkt in einer Funkzelle eingebucht waren.

Das BKA hat fast sechs Millionen Euro ausgegeben, um umstrittene Programme für eine Online-Durchsuchung entwickeln zu lassen, die jetzt einsatzbereit sind. Eingesetzt wurden sie aber offenbar noch nicht. Seit ein paar Jahren kann sich jedermann und mit besten Erfolgsaussichten daran versuchen. Ich bin in Vorstandsetagen gewesen, die abhörtechnisch gesichert waren wie Fort Knox. Aber dann hatten die eine Produktpräsentation, und dabei war ein angestecktes Krawattenfunkmikrofon im Spiel. So etwas strahlt , Meter weit ab. Sollten Sie Interesse an Neuigkeiten wie diesen haben, kaufen Sie sich in einem Elektroniksupermarkt einen Funkfrequenzscanner, suchen sich in der Nähe einen Parkplatz - und nach ein paar Minuten haben Sie die Vorstandssitzung im Ohr, dann sind Sie drauf.

Es sind die gleichen Handgeräte für etwa 70 Euro, mit denen auch Lokaljournalisten von Zeitungen den Polizeifunk abhören. Seit meiner Frühpensionierung bin ich als Teilhaber einer Abhörschutzfirma unterwegs - und da haben wir uns kürzlich in München einmal erlaubt, mit aufgeklapptem Laptop durch die Innenstadt zu fahren. Da haben wir uns einmal herausgenommen, in einige ungesicherte Zahnarztpraxen einzusteigen - und von dort noch ein bisschen weiter ins Computersystem mit den Patientendateien. Das allerdings ist nichts für Laien, das muss man beherrschen.

Aber wer's kennt, hält sich damit nicht lange auf. Wenn ich es nicht sofort gelöscht und natürlich auch für immer vergessen hätte, könnte ich Ihnen jetzt nicht nur den Zahnschmerz von einigen Mitgliedern der Hochprominenz präzise lokalisieren, ich könnte Ihnen auch die Bankverbindungen sagen, die Kontonummern, das private Telefon, Medikation, Krankheiten, Termine, alles. Kürzlich war der Vorstandssprecher einer bekannten mittelständischen Firma bei mir zu Hause am Apparat.

Er entschuldigte sich, dass er am Wochenende anruft, "aber am Montag", sagte er, "bringt die führende Zeitung am Ort einen katastrophalen Aufmacher: dass das Unternehmen Stellen abbauen wird, nicht nur einige - es sind Hunderte". Den Beschluss dazu hätten sie im engsten Kreis gefasst - und zwar tags zuvor. Sie wollten nur der Ordnung halber nachfragen, ob's stimmt und was wir dazu sagen. Woher, um Himmels willen, hatten die das? In den meisten Fällen hat jemand eigene Interessen gehabt und geredet - das wäre bisher die Standardantwort gewesen.

Aber diesmal war es die neue Lage - es sind die technischen Möglichkeiten gewesen. Der Vorstandschef, ein Mann mit zwei linken Händen, hat ein Schnurlostelefon besessen, bei dem niemand was an der Passworteinstellung "" geändert hatte. Und dann hatte irgendjemand dieses Telefon als "Babyfon" eingerichtet.

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Das Vorstandsgerät schaltete sich also automatisch ein, wenn im Raum vernehmlich Stimmen zu hören waren. Es schaltete sich ein und wählte dabei eine vorher eingegebene Nummer - und an diesem Apparat konnte man dann genau mitkriegen, was sich am anderen Ende im Zimmer tat. Die gespeicherte Nummer fanden wir schnell. Sie gehörte zu einem Prepaid-Handy, das lief ins Leere. Blieb nur noch die Spur, dass irgendjemand im Büro gewesen sein musste. Wer also konnte rein?

Gibt's vielleicht noch Fingerabdrücke? So was ist nicht unser Geschäft. Wir kümmern uns um Technik, und die meisten Auftraggeber wollen nicht, dass wir Hintergründe wissen. Handy abhören trojaner. Schon jemand etwas davon gehört? Das verstehe ich. Ich schätze auch die Mühe, uns erfundene Geschichten aufzutischen.

Am ergiebigsten für Industriespione sind allerdings Kopierer - am besten Kombigeräte, die auch faxen und scannen können. Die wussten alles.

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Verträge, Listen, Konstruktionszeichnungen, Abläufe, schlicht alles. Solange ich bei der Lauschabwehr der Bundespost war, ist die Stasi unser Hauptgegner gewesen.


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Denen ging es nicht um Industriespionage. Die wollten Informationen, um die Leute zu erpressen. Es hat mich deshalb schon schwer erschüttert, dass die von der Telekom mit ihrem Abhörskandal jetzt ausgerechnet diese Stasi-Leute beauftragt haben.


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Das finde ich hammerhart. Das sind Leute, die nicht mehr zwischen Recht und Unrecht unterscheiden können, weil sie sich alles erlauben konnten.

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Diese Typen fühlten sich gottgleich. Und nicht alle von denen stellen sich ja so dämlich an wie der, der bei der Bremer CDU eine Wanze installierte. Die funkte derart stark, dass es einem Hobbyfunker schrill in den Ohren gellte. Wenn man jemanden in der Bundesrepublik abhören will, muss man einen begründeten Verdacht vortragen und alles durch einen Richter genehmigen lassen. Klar ist das theoretisch. Wer's trotzdem macht, braucht aber keinen Gedanken daran zu verschwenden, dass er erwischt werden könnte.

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Das kommt nur zufällig und ganz, ganz selten vor. Facebook Twitter Pinterest E-Mail. Das brauchte sie auch nicht, jedenfalls nicht in der DDR. Ich stehe auf der anderen Seite. Dadurch kann zumindest eine grobe Ortung des Handys durchgeführt werden. Bei so manchem Vortrag von mir sind Behördenvertreter gekommen und haben mich in eine Ecke gezogen.

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Und dann haben die mich gefragt, ob ich denen nicht mal was einbauen könnte - "Sie wissen doch, wie das Abhören geht, wollen Sie nicht auch mal einen Angriff machen? Natürlich wird abgehört.

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